Sternenspringer

Die Fabula Galaxy

Die Fabula-Galaxie ist ein Ort, an dem moderne Technik selbstverständlich ist und Magie zum Alltag gehört. Hier gibt es nicht nur technische Errungenschaften wie hochentwickelte Roboter und interstellare Raumschiffe, sondern auch magische Erscheinungen wie verwandlungsfähige Füchse. In dieser Welt leben genetisch veränderte und technologisch modifizierte Menschen neben sagenhaften Lebewesen, wie Werwölfen, Kobolden und Sirenen. Göttliche Wesen wachen über die Planeten, während die Völker ihren alltäglichen Geschäften nachgehen. Doch auch in dieser Galaxie gibt es Geheimnisse und Mysterien. Die rätselhaften Sternenspringer, deren Herkunft und Art genauso unbekannt wie mysteriös sind, sind scheinbar übermächtige Wesen, die ein eigenes Ziel verfolgen.

Die Fabula-Galaxie wird in vier Quadranten eingeteilt: den Tōyō-Quadranten, den Heva-Quadranten, den Pacika-Quadranten und den Aprica-Quadranten. In fast jedem Quadranten gibt es eine Großmacht, die das politische Geschehen bestimmt. Im Heva-Quadranten ist es das Atlantische Imperium, im Tōyō-Quadranten das Qin-Reich und im Aprica-Quadranten das Reich von Assur. Diese Imperien werden auch „die Großen Drei“ genannt. Sie stehen in direkter Konkurrenz zueinander, um die Vorherrschaft in der Galaxie. Nur der Pacika-Quadrant, der als Niemandsland bekannt ist, hat keine eigene Großmacht hervorgebracht. Deshalb versuchten die Großmächte aus den angrenzenden Quadranten ihren Einfluss in diesem Gebiet permanent zu erweitern. Erst nach der Niemandsland-Krise, welche beinahe zu einem Krieg zwischen Atlantis und den Qin geführt hätte, wurde der Pacika-Quadrant zur neutralen Zone erklärt.

Das Atlantische Imperium

Geschichte

Gegründet von Piraten und zu Beginn als deren Stützpunkt genutzt, stieg Atlantis recht schnell zu einer regulären Siedlung auf. Später, als eine Stadtrepublik unter vielen, kämpfte es mit den anderen Städten um die Vorherrschaft auf Atlanta. Damals trug die Stadt noch den Namen Attis und den Bewohnern wurde ein gewisser Hang zu Brutalität und List nachgesagt. Nach der Zerstörung von Attis und der Insel, auf der es lag, durch ein großes Bündnis benachbarter Stadtstaaten erbaute man eine neue Siedlung auf den Trümmern der alten Stadt und den vielen kleineren Inseln, die bei deren Vernichtung entstanden waren. Diese neue Stadt erlangte schnell große Macht unter ihrem legendären ersten Tyrannen Marcas dem Starken, der Atlantis seinen Namen gab. Von da an begann der endlose Eroberungszug der Atlanten.

Das Imperium wird zentral regiert und verwaltet, von der Hauptstadt Atlantis aus. Alle Systeme, Planeten und Monde sind in Provinzen unterteilt und haben einen Provinzgouverneur. Der Hohe Rat ist die ständige Regierung von Atlantis, die durch Wahlen ihre Mitglieder bezieht. Der Imperator, auch Tyrann genannt, hat hauptsächlich repräsentative Aufgaben und ist Oberbefehlshaber des Militärs.

Bevölkerung

Im Atlantischen Imperium sind die Atlanten das erste Volk und sie allein besitzen die vollen Bürgerrechte. Neben den Atlanten gibt es noch die Olympioniken, die im System Achaia ihre Heimat haben. Sie waren das erste Ziel der atlantischen Expansion und als talentierte Händler sind sie verantwortlich für den Wohlstand des Imperiums. Die Kentauren sind vor allem Jäger und Künstler. Viele von ihnen leben als Nomaden, weswegen es nur wenige feste Siedlungen in ihrer Heimatwelt gibt. Die Kentauren sind wie die Minotauren sehr temperamentvoll und leicht reizbar. Die Minotauren sind ein landwirtschaftlich geprägtes Volk und äußerst tierlieb. Die Nymphen sind nicht nur sehr schön, sondern auch außerordentlich gefährlich. Weil sie für viele innenpolitische Krisen verantwortlich waren, wurden sie auf einen unbekannten Planeten verbannt.

Perlmond

Lage

Abseits der bewohnten Regionen liegt der Perlmond inmitten des Niemandslands. Zusammen mit drei weiteren Trabanten zieht er seine Kreise um den rötlichen Gasriesen NDA-23-3. Gase in der oberen Atmosphärenschicht des Mondes, durch die das Licht der nahen Sonne reflektiert wird, verleihen ihm einen perlmuttartigen Glanz.

Fauna

Der Mond besitzt eine üppige Vegetation. Außer großen Grassteppen gibt es noch weite Sumpf- und Seenlandschaften sowie einige Binnenmeere in der nördlichen Hemisphäre. Im Süden erstrecken sich dagegen einige vereinzelte Bergketten, tiefe Urwälder und weite Steppen über die Mondoberfläche.

Das Niemandsland

Lage

„Niemandsland“ ist eine Bezeichnung für den gesamten Pacika-Quadranten. Es liegt genau zwischen dem Qin-Reich und dem Atlantischen Imperium. Es ist ein weites, scheinbar herrenloses Gebiet, das vor allem von Kriminellen und Piraten als Rückzugsort genutzt wird.

Geschichte

Der Pacika-Quadrant ist der einzige Teil der Fabula-Galaxie, in dem es keine nennenswerten Siedlungen oder Kulturen gibt. Dementsprechend ist die Geschichte des Niemandslands relativ kurz und beginnt erst mit den ersten Entdeckungsfahrten der Olympioniken. Mit der Ausdehnung des atlantischen Einflussgebiets ins Niemandsland fühlte sich das Qin-Reich herausgefordert und setzte einen Wettlauf der beiden Großmächte in Gang, der schließlich in die Niemandsland-Krise mündete. Erst nach mehreren Scharmützeln, illegalen Siedlungstätigkeiten beider Mächte und einem gefährlichen Wettrüsten wurde der Pacika-Quadrant in einer Friedenskonferenz zur neutralen Zone erklärt.